3. Mai 2026
Tipps bei Heuschnupfen

Der Frühling ist für mich die schönste Jahreszeit. Die Tage werden länger. Es wird wieder wärmer und gefühlt, erwacht die Natur in Rekordzeit zum Leben. Nach dem die ersten Frühjahrsblüher ihr Köpfchen mutig aus dem Schnee gesteckt haben, dauert es nicht mehr lange und unsere Bäume, Wiesen und Felder verwandeln sich in ein farbenprächtiges Blütenmeer. Wie intensiv einige Blüten duften.
Immer mehr Menschen können diese Pracht nicht genießen. Juckende Augen, laufende Nase, dauerndes Niesen bis hin zu Atemnot plagen sie. Dazu kommen häufig Erschöpfung und/ oder Kopfschmerzen. Einige leiden auch unter Fieberschüben.
Es ist wichtig, Heuschnupfen zu behandeln. Unbehandelt, kann es zu schweren Asthma führen. Ursache vom Heuschnupfen ist eine übermäßige Reaktion unseres Immunsystems auf die Pollen.
Wie immer gibt es mehrere Wege der Behandlung. Für den Notfall gibt es Medikamente vom Arzt. Von Augentropfen, Nasensprays, welche die allergische Reaktionen unterdrücken über Cortison bis zu Desensibilisierungen.
Auch die Naturheilkunde bietet Hilfe. Ich nutze verschiedene Säulen: Die akuten Symptome lindern, z. B. mit homöopathischen Mitteln oder Spenglersan Kolloide. Wichtig - das Immunsystem wieder ausbalancieren, unter anderem mit Darmaufbau und Ernährungsumstellung, Ausgleich von Vitaminen und Mineralstoffen, konstitutionelle homöopathische Behandlung.
Zusätzlich rate ich dazu, vor den Fenstern ein Pollenschutzgewebe zu befestigen. Es ist dichter als ein Mückenschutznetz. Draußen getragene Kleidung möglichst nicht im Schlafraum wechseln oder lagern und abends duschen mit Haare ausspülen. In den Haaren verfangen sich die Pollen und ohne Ausspülen, wären wir den Allergenen auch nachts ausgesetzt.
Nach meinen Erfahrungen nehmen die Heuschnupfen-Symptome ab, wenn sich das Immunsystem wieder ausbalanciert hat. Ich wünsche allen Betroffenen gute Besserung und helfe bei Interesse gern weiter.
